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Veranstaltungen

Konzerte 2020

Konzert zu Ehren von Hummel und Beethoven am 1. November 2020

In diesem Jahr ehrte man neben Hummel auch Ludwig van Beethoven, vor 250. Jahren in Bonn geboren, den mehr als eine nur freundschaftliche Beziehung mit Hummel verband.

Zu Beginn des Konzertes bewiesen zwei Schüler der Musikschule ihren hohen Ausbildungsstand. Dominik Szokolay und Charlotte Vinzent gehören zur Klasse der verdienstvollen Klavierpädagogin Frau Prof. Lehmstedt. Dominik Sozokolay interpretierte eine Auswahl aus den 24 Präludien op. 67 von Hummel und Charlotte Vinzent spielte die anspruchsvolle „Una Fantasia Piccola“ op. 107. Lebhafter Beifall dankte den beiden für diese virtuosen Interpretationen.

Nach der Pause zeigte Yoana Raycheva mit der Klaviersonate in Es-Dur, op. 81a in a-Moll, komponiert von Ludwig van Beethoven, ihre Meisterschaft. Dieses 1810 entstandene Werk, dem man den Titel „Lebewohl-Sonate“ gegeben hat, widmete Beethoven seinem Schüler Erzherzog Rudolf. Raycheva arbeitete die unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Sätze differenziert heraus und bestach dabei mit einer hohen Virtuosität. Großartig das Finale. Es beginnt mit einem besinnlichen langsameren Teil und schließt in der heroischen Tonart Es-Dur. Raycheva wurde dem inhaltlichen und pianistischen Anspruch der Sonate in allen Teilen gerecht.

Zum Abschluss und Höhepunkt dieser Matinée erklang das Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 85, in der Ausführung für zwei Klaviere. Hummel selbst arrangierte das Konzert für diese Besetzung. Im Jahre 1822 debütierte der damals elfjährige Franz Liszt mit diesem Klavierkonzert in Wien. Den Solopart dieses hochvirtuosen Konzertes übernahm Krisztina Gyöpös. Sie brillierte charmant, sicher, und mit einer Leichtigkeit in der Ausführung und Tongebung, dass es eine Freude war zuzuhören. Das zweite Klavier, quasi den Orchesterpart, übernahm die sensibel agierende Yoana Raycheva.

 

Im Bild von links nach rechts: Joanna Raycheva und Krisztina Gyöpös